{Rezi} "Das Geflecht" von Andreas Laudan

  • Taschenbuch: 368 Seiten
  • Verlag: rororo (2. Mai 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 349925848X
  • ISBN-13: 978-3499258480

Kurzbeschreibung:

Es lebt. Es wächst. Es tötet. Ein stillgelegtes Bergwerk: für Justin und seine Freunde der perfekte Ort, eine verbotene Party 
zu feiern. Was als Spaß begann, endet in einem Albtraum. Zwei der jungen Draufgänger stürzen in einen tiefen, engen Schacht. Nur eine Frau kann sie retten: Tia Traveen ist Höhlenforscherin, eine der besten – und sie ist blind. Doch kaum hat sie sich in die Tiefe abgeseilt, stürzt hinter ihr der Schachteingang ein. In dem finsteren Labyrinth beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Denn dort unten wächst etwas Tödliches. Und irgendjemand setzt alles daran, dass keiner überlebt, um davon zu erzählen. 

Handlung:

Vier Jugendliche wollen ihren Schulabschluss feiern: Justin, Dana, Finn und Laura. Dafür hat sich Justin Zugang zu einem stillgelegten Bergwerk verschafft, sein Vater ist für die Sicherheit dessen zuständig und hat den Schlüssel dafür in seinem Schreibtisch.
Justin begibt sich mit seinen Freunden ins Bergwerk und alles wird anders, als geplant.
Finn und Dana stürzen in einen Müllschacht und keiner kann hinunter und ihnen helfen. Da ruft Justin seinen Vater um Hilfe. Dieser bittet die Höhlenforscherin Tia Traveen um Hilfe. Tia ist wegen eines Vortrags gerade in der Gegend und eilt zusammen mit ihrem Assistenten Leon sofort zur Hilfe.
Tia ist blind und das kommt Justins Vater Jörn Bringshaus und dessen Geschäftspartner Böttcher zur Hilfe, denn im Müllschacht befinden sich Fässer, was andere nicht sehen sollen.

Als Tia in den Müllschacht geht, kann sie Finn retten, aber bei Dana dauert es zu lang, und der Schacht gerät zu verschütten. Kurzer Hand springt Justin und Leon in den Schacht, um den beiden Frauen zur Hilfe zu eilen.

Mühsam versuchen die vier aus dem unerkundeten Höhlensystem zu entkommen, was nicht einfach ist und sie so manche Prüfung überstehen müssen.

Meine Meinung:

Dieser Thriller von Andreas Laudan versteht es wirklich, Spannung von Anfang bis zum Ende zu halten. Gleich am Anfang wird man in Ereignisse gestürzt, die sich immer wieder überschlagen und immer wieder neue Ereignisse hervortreten. Man wollte eigentlich gar nicht mehr aufhören mit lesen.

Auch die einzelnen Charaktere wurden sehr gut herausgearbeitet und wo ich am Anfang arge Probleme mit Dana hatte, hat sich diese so toll entwickelt und ging am Ende als so eine starke Persönlichkeit hervor, dass es einfach nur Freude machte, da weiter zu lesen.
Auch Tia mochte ich sehr gern. Die mutige Höhlenforscherin war trotz ihrer Blindheit eine starke Frau und verlässt sich vollkommen auf ihre Sinne.

Fazit:

Ein Thriller, den ich uneingeschränkt empfehlen kann.
Am Ende erklärt der Autor, wieviel Fiktion und was auf Tatsachen beruht. Sehr interessant!

Von mir bekommt das Buch auf alle Fälle 5 von 5 Sternen!


Kommentare:

  1. Hhhm das erinnert mich gerade etwas an "Dickicht", das lese ich gerade. Da wächst anscheinend auch irgendeine Killerpflanze und einer stürzt in einen Schacht...aber so weit bin ich noch nicht, kann also noch nicht so viel dazu sagen.

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  2. Liebe Ani,
    schickst du mir nochmal deine Dresse - deine Mail ist mir verlorenen gegangen :-(
    Du bist dann bald schon dran :-P
    Liebe Grüße
    Sabrina

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  3. @Steffi: Das Dickicht habe ich auch bereits gelesen, war auch super gut!!!!

    @Sabrina: wird gemacht ;)

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Liebe Grüße Anett.