{Rezension}"Das letzte Evangelium" von Barbara Goldstein

  • Taschenbuch: 528 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Verlag); Auflage: 1 (11. November 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404166159
  • ISBN-13: 978-340416615

 Kurzbeschreibung 

1453, eine verlassene Abtei in den verschneiten Abruzzen. Sie ist verletzt, erinnert sich an nichts. Nicht einmal an den Menschen, der ihr am nächsten stehen sollte: ihren Ehemann, der sich liebevoll um sie bemüht. Doch Alessandra traut ihm nicht, läuft vor ihm davon. Als sie auf ein Grab mit ihrem Namen stößt, beginnt für sie eine Reise in die Vergangenheit - eine Reise in die Hölle. Wer ist sie? Warum ist sie hier? Schatten huschen nachts durch die Abtei. Was suchen sie? Und wer ist der Tote, der in der Kapelle aufgebahrt liegt?

Zum Inhalt 

In einer verlassenen Abtei erwacht nach einer Verletzung Alessandra. Aber sie hat keinerlei Erinnerungen mehr: Sie weiss nicht, wer sie ist und sie weiss nicht, was geschehen ist. Verzweifelt versucht sie zu erfahren, was passiert ist. Ihr zur Seite steht der Frater Fra Gil, der sie versorgt und sagt, er wäre ihr Ehemann. Aber ist das wahr? Alessandra traut ihm nicht, weiss aber selbst nicht weshalb.
In ihren Komaträumen hat sie erlebt, wie er und zwei weitere Frater sie beerdigen wollten - obwohl sie noch lebte!

Immer wieder hat sie Träume aus ihrer Vergangenheit - die Eoberung von Konstantinapolis durch die Türken, von ihren gelynchten Ehemännern und auch von Fra Gil.
Wer ist er wirklich, und was will er von ihr?

Alessandra ist auf der Suche nach dem Mandylion - eine heilige Relique, die gerettet werden muss. Aber alle anderen wollen ebenfalls in deren Besitz kommen. Und dann wird sie noch gejagt von den Assassinen von Sultan Mehmet -  der Konstantinapolis mit seinen Türken erobert hat.

Immer mehr Details aus ihrem Leben träumt sie - aber was ist echt und was ist nur geträumt?

Meine Meinung

Von Anfang an hat mich die Geschichte mitgerissen und beeindruckt. Schon sehr bald ist man selbst als Leser verwirrt und weiss nicht mehr, was wirklich geschehen ist, und was Alessandra nur geträumt hat. 

Auch die Geschichte rund um die Eroberung von Konstantinapolis durch die Türken ist sehr gut geschrieben und lässt sich gut lesen. Es ist beeindruckend und grausam gleichzeitig. Mich hat das sehr berührt.

das buch lies sich wirklich sehr gut lesen, es sind kurze kompakte Kapitel und die Schreibweise der Autorin flüssig und eingängig.

Eigentlich ist das Buch mitten aus einer Serie rund um Alessandra d´Ascoli, aber die Geschichte ist in sich geschlossen und ich hatte nie den Eindruck, etwas verpasst zu haben, weil ich die vorigen Bücher nicht gelesen habe.

Fazit

Wirklich eine klasse Buch, mit einer hervorangend  recherchierten Geschichte, die einfach nur Lust auf mehr macht. Aufgrund der flüssigen Schreibweise und dass die Autorin sich nicht beim Schreiben "verliert", lässt sich das alles so gut lesen, wie selten ein Historischer Roman. Ich jedenfalls war begeistert und kann dieses Buch nu weiter empfehlen!

Hier nochmals die einzelnen Titel, die bereits erschienen sind:

2007 »Der vergessene Papst«,
2008 »Der Gottesschrein«,
2009 »Der Ring des Salomo«,
2010 »Das letzte Evangelium«

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Liebe Grüße Anett.