{Rezension} Weihnachten mit Mama von Alex Thanner

Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
  • Verlag: Blanvalet Verlag (22. Oktober 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3764504471
  • ISBN-13: 978-3764504472

Klappentext

Alle Jahre wieder: Terror unterm Tannenbaum

Weihnachten steht vor der Tür. Doch diesmal ist für Johannes Siebenschön alles anders. Seine Mutter hat beschlossen, dass sie zum Fest der Liebe alle ihre Lieben um sich haben will. Doch wenige Tage vor Heiligabend erreicht Johannes ein panischer Anruf seines Vaters: »Hilfe, deine Mutter dreht durch, du musst sofort kommen!« Der pflichtbewusste Sohn macht sich umgehend auf den Weg nach München und stolpert mitten hinein in die Krisen und Katastrophen von Mama Siebenschöns Festvorbereitungen ...

Die lustigste und ungewöhnlichste Liebeserklärung an Mama.


Meine Meinung

Erzählt wird die Geschichte aus der perspektive von Johannes Siebenschön. Sein Vater holt ihn früher per Notruf nach hause, da seine Mutter langsam am durchdrehen ist - meint sein Vater. Mutter Siebenschön ist beschäftigt mit sämtlichen Weihnachtsvorbereitungen und ausserdem feiert sie ihren 65.Geburtstag. Alle sollen erscheinen! Alle! Auch ihre Schwester Charlotte, mit der sie in den letzten jahren nicht gesprochen hat. Aber nun sollen sich alle vesöhnen.

Also reist Johannes nach Hause, von Münster nach München, und versucht das riesige Chaos zu bereinigen. Aber seine Mutter will sich auch nichts aus der hand nehmen lassen, bis sie doch irgendwann merkt, sich übernommen zu haben. Dann gibt sie ihrem Sohn Aufgaben, an dem auch er so langsam verzweifelt.

Igendwann rückt der 24.Dezember näher und die Familie rückt komplett ein - natürlich jeder mit seinen eigenen Problemen und Sorgen und Freuden.
Es ist ein Chaos vorprogrammiert und die Frage ist: Wird es ein Fest der freude und Versöhnung?

Alex Thanner hat hier einen Roman mit viel Wortwitz und Humor erzählt, der Weihnachten in ein anderes Licht rückt. Und trotzdem finde ich, geht der Weihnachtsgedanke nicht verloren.
Am Ende lieben sich doch alle, und auch Mutter Siebenschön mit all ihren Verrücktheiten ist doch liebenswert!

Fazit

Der Autor hat hier konsequent seinen Schreibstil beibehalten, von Anfang bis Ende gab es immer wieder Szenen zum lachen - wofür ich so manch komischen Blick meiner Mitmenschen ertragen musste.
Ich finde den Roman sehr gelungen, zeigt er doch auch auf, was für ein Chaos entstehen kann, wenn man nicht frühzeitig anfängt und manches einfach viel zu Wichtig nimmt.

1 Kommentar:

  1. Hi Anett, ich werde m ir das Buch m al für nächstes Jahr vormerken - schöne Rezi
    LG Hanne

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Ich freue mich über jeden Kommentar von Euch :)

Liebe Grüße Anett.