{Rezension} Ashby House von V.K.Ludewig

Autor: V.K.Ludewig
Titel:  Ashby House
Verlag: dtv
Erschienen am: 01.Dezember 2013
ISBN-10: B007BLO53Y
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 318 Seiten
Ausgabe: Kindle-Edition
Preis: 0,00 €
 
An einem frostigen Januartag erwartet Ashby House friedlich seine neue Besitzerin, die weltberühmte Fotografin Lucille Shalott. Lucille reist in Begleitung ihrer Schwester Laura an, mit der sie in abgrundtiefem Hass verbunden ist. Kaum angekommen, ist Lucille plötzlich wie vom Erdboden verschluckt. Laura, von Lucilles Verschwinden unangenehm berührt, macht sich mit Butler Steerpike auf die Suche nach ihr. Als sie in den verbotenen zweiten Stock mit dem legendären Turmzimmer vordringen, erwacht Ashby House schlagartig zu eigenem Leben und geht zum Gegenangriff über ...
Eigentlich hatte ich mich auf dieses Buch gefreut und bin mit durchschnittlichen Erwartungen ran gegangen.
Aber irgendwie wurde ich enttäuscht.

Die Schwestern Laura und Lucille sind die neuen Damen im Ashby House. Lucille sitzt seit einem Unfall im Rollstuhl und mit ihrer Schwester scheint sie nur im Hass zu existieren. Die beiden geifern sich an, zanken sich, werfen sich Sachen an den Kopf - das ging für mich gar nicht. Keine von beiden fand ich auch nur annähernd sympatisch.

Ihnen zur Seite steht der Butler Steerpike, auch dieser konnte mich nicht überzeugen. Sein Charakter war nicht sehr beschrieben, alles blieb total oberflächlich.
Steerpike und Laura gehen auf die Suche im zweiten Stock des Hauses, da sich immer wieder Geräuschje hören liesen, die ihnen nicht geheuer waren.

Dann gab es noch den Pub Besitzer Hector Slasher - der sich in Laura verliebte und sie in ihn. Aber unsympatischer kann man wohl kaum einen Charakter darstellen.
Alle Figuren in diesem Buch waren total oberflächlich dargestellt, ich fand zu keinen von ihnen einen Zugang, sie waren einfach nur unsympatisch.

Die Schreibweise des Buches war mehr als gewöhnungsbedüftig, manchmal einfach nur grottenschlecht. Ich mochte auch diese nicht. Es entstanden wilde Umschnitte, wo man nicht mehr wusste, aus wessen Sicht nun erzählt wird. Das nahm den ganzen flüssigen lesen auch den Lauf.

Einzig die Geschichte des Hauses und die Spannung teilweise, was als nächstes geschieht fand ich gut. Ich mag solche paranormalen Geschichten eigentlich gerne. Schade, dass alles andere so von dieser Geschichte abgelenkt hat und mich deswegen das Buch nicht überzeugen konnte.

Für mich ist nach diesem Buch Schluss!
Der Autor hat einen weiteren Roman mit Laura Shalott veröffentlicht "Oper der Phantome" , aber den werde ich keinesfalls lesen.
Schade, dass die an sich gute Geschichte so kaputt gemacht wurde. Selbst das Enbde konnte mich nicht überzeugen - tröpfelte die Geschichte die ganze Zeit so lala daher, war das Ende absolut rasant und zu schnell zu Ende.

Für mich gibt es zwei Bücher - für die gute Geschichte des Hauses, was wirklich teilweise spannend war.








 

Kommentare:

  1. Ashby House wurde viel diskutiert und ich bin mir immer unschlüssiger, ob ich es nun lesen soll oder nicht. Die Story selbst reizt mich ja total, aber es gibt fast nur schlechte Rezis.... Allerdings gab es die bei anderen Büchern ja auch, dir mir dann absolut grandios gefallen haben... hm... schwierig.

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    1. Hier habe ich mich auch von dem kostenlosen Kindle überreden lassen ;)

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  2. Ich habe auch mehrmals überlegt, ob ich mir das ebook herunterlade, aber die Rezensionen dazu waren hauptsächlich durchwachsen bis schlecht - und wenn ich Deine dann jetzt lese, bereue ich nicht, es nicht zu haben ;-)

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Ich freue mich über jeden Kommentar von Euch :)

Liebe Grüße Anett.