{Rezension} Der Pakt von Daniel Daub

Autor: Daniel Daub
Titel:  Der Pakt
Verlag: AAVAA Verlag
Erschienen am: 27.März 2011 
ISBN-10: 3862544257
ISBN-13: 978-3862544257
Seitenzahl: 323 
Ausgabe: Taschenbuch
Preis: 11,95 €

In der idyllischen, englischen Kleinstadt Carbury geht alles seinen gemächlichen Gang, bis sich eines Tages übernatürliche Dinge ereignen: Eine Marienstatue weint Blut, es kommt zu mysteriösen Lichterscheinungen am Firmament, unheilbar Kranke genesen von ihren Leiden. Im Zuge dieser Ereignisse kommt ein Mann in die Stadt, der durch charismatisches Auftreten und Wundertaten beeindruckt, mit denen er Männer und Frauen in seinen Bann zieht. Ist er womöglich der wiedergekommene Messias? Der desillusionierte Einzelgänger Joshua Purwell und der Parapsychologe Adrian Brown schauen jedoch genauer hin. Ihre Fragen nach der Echtheit des mysteriösen Wundermannes werden zum Störfaktor in der Stadt. Sie stellen aber trotzdem ihre eigenen Nachforschungen an, um das Geheimnis, welches sich um den selbsternannten Messias rankt, zu lüften.



Joshua ist ein Einzelgänger. Allerdings hat er einen guten Freund, den Professor Adrian Brown. Eines Tages werden sie Zeugen einer mysteriösen Himmelserscheinung über ihrer Kleinstadt Carbury. Ein Ufo?
Und danach passieren eigenartige Dinge in der Stadt: eine blutweinende Madonna, unheilbare Kranke werden geheilt. Alles hängt mit dem Fremden zusammen, welcher in die Stadt gekommen ist: Jason Collins.
Alle Bewohner sind sofort in den Bann des charismatischen Mannes gefangen. Nur Joshua bleibt zweifelnd zurück, ebenso wie eine alte Heilerin.

Ich war von der Geschichte sehr fasziniert und sie wurde wirklich sehr spannend erzählt. Der Schreibstil war einfach und flüssig, so dass ich auch recht schnell das Buch durch hatte.
Die Geschichte war wirklich toll. Allerdings waren mir so viele Sichtweisen des Glaubens vorhanden, dass ich mich an manchen Zusammenhängen etwas störte. Liegt aber vielleicht daran, dass ich nicht gläubig bin.
Aber dennoch gab es der Geschichte keinen Abbruch. Es gab auch sehr mystische Seiten der Geschichte, die meinetwegen gerne noch etwas weiter ausgebaut hätten sein dürfen, aber das war sicherlich nicht Ziel des Buches.

Die Charaktere fand ich alle recht gut beschrieben, man hat einiges erfahren, ohne zu viel Worte zu verlieren. Alles in allem hat der Autor alles gut auf den Punkt gebracht. Die Geschichte war nicht langweilig und die Geschehnisse liefen zielstrebig hinter einander ab.

Ein wenig mehr Hintergrundgeschichte und ein wenig mehr auf die Schauplätze - das hätte ich mir gewünscht, da hätte das Buch gerne noch 50 Seiten länger für sein dürfen.
Trotzdem eine sehr mystisch, unterhaltsame Story mit einem etwas gewöhnungsbedürftigen Ende.

Daniel Daub

... wurde 1976 im Saarland geboren. Er absolvierte einen wirtschaftswissenschaftlichen Studiengang an der Universität in Saarbücken. Danach verschlug es ihn nach kurzen Umwegen in den öffentlichen Dienst. Der Autor ist glücklich verheiratet und lebt mit seiner Frau, seinen zwei Kindern sowie zwei Katzen im Saarland. Mit Der Pakt legt er seinen zweiten Roman vor.



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Liebe Grüße Anett.