{Rezension} Rafael 2.0 von Karl Olsberg

Ani
Bastei Lübbe Audio / 4h 45 min / 10,20 €
Ein intelligentes Computerprogramm als Ersatz für den toten Zwillingsbruder? Mike ist entsetzt, als ihm sein Vater Brian, ein berühmter Softwareentwickler, seine neueste Erfindung zeigt. Doch bald schließt er Freundschaft mit Rafael 2.0. Als Brian plötzlich verschwindet, sehen sich die beiden einer heimtückischen Verschwörung gegenüber ...


Mike ist traurig - vor kurzem ist sein Zwillingsbruder Rafael an einer seltenen Erbkrankheit gestorben. Da auch vor ein paar Jahren bereits seine Mutter daran gestorben ist, hat er nur noch seinen Vater, aber der schliesst sich in seinem Arbeitszimmer ein und hat kaum Zeit für Mike.
Eines Tages schleicht sich Mike ins Zimmer seines Vaters und macht eine seltsame Entdeckung: Sein Vater hat eine Künstliche Intelligenz geschaffen: Rafael 2.0. Ein Computerprogramm das wie sein Bruder aussieht, wie er redet und seine Erinnerungen hat.
Anfangs ist Mike schockiert, aber nach einer Weile mag er dieses Programm gern und verbringt viel Zeit damit.

Doch dann verschwindet sein Vater und eine andere Firma übernimmt die seines Vaters, auch sie arbeiten an künstlichen Intelligenzen und wollen unbedingt Rafael 2.0 in die Finger bekommen, aber das muss Mike auf jeden Fall verhindern.

Nun beginnt hier eine richtig spannende Geschichte und ich konnte kaum aufhören zu hören.
Allerdings lahmte die Geschichte etwas umd immer wieder wenn es hätte richtig spannend werden können, wurde die Gescichte wieder verlangsamt.
Mit Schuld trägt für mich der Sprecher Patrick Mölleken, der mich hier überhaupt nicht richtig überzeugen konnte.
Manches mal schrie er regelrecht seine Dialoge, obwhl ich das Gefühl hatte, die Personen reden eigentlich ganz normal. Auch die erzählenden Passagen gingen so gar nicht - er erzählte das lahm, fast einschläfernd. Das brachte die ganze Spannung des Buches dahin.

Auch war die Geschichte schnell ausgereizt, wie beispielsweise die Entführund des Vaters, die sich am Ende so lahm rausgestellt hat.
Ansich eine tolle Story, aber sie zog sich miunter in die Länge, wo es an anderen Stellen durchaus noch Punkte gab, die man hätte spannender erzählen können. Das Thema ansich ist toll, und ich hätte gerne mehr davon gehört.









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Liebe Grüße Anett.