{Rezension} Der Ritter und die Bastardtochter - Annika Dick

Ani
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Brenne, du Hexe!" Mit Todesverachtung steht Rayne auf dem glimmenden Holzhaufen, der ihr Schicksal bedeutet. Die Menge schreit nach ihrer Hinrichtung. Gleich lodern die Flammen hoch, fressen sich in ihre zarte Haut - da kämpft sich ein fremder Krieger vor, zerschlägt ihre Fesseln und reitet mit ihr davon. Nur zu welchem Preis? Rayne spürt seinen finsteren Blick auf ihrer Haut. Nicholas Kendall, der Earl of Ravenglass, weiß genau, wie sie ihm die Freiheit vergelten kann. Er zwingt sie, seinen Bruder zu heilen! Wütend folgt sie ihm auf seine Burg - doch eines schwört sie sich: dem Ritter zu zeigen, wie widerspenstig Hexen wirklich sind …

Rayne wurde als Hexe angeklagt und steht bereits auf dem Scheiterhaufen, als der Earl of Ravenglass kommt und sie im sprichwörtlichen Sinne im letzten Moment aus den Flammen holt.
Er möchte sie als Heilerin für seinen schwerkranken Bruder auf die Burg holen. Doch Rayne weiss, das ist keine gute Idee, denn einst wurde sie und ihre Mutter von genau der Burg vertrieben. Denn sie ist die Bastardtochter des ehemaligen Burgherren. Aber, im Gegensatz zu allen Burgbewohnern, weiss das der neue Earl nicht.

Die Geschichte hat mich von Anfang an in ihren Bann gezogen und ich war gedanklich mit Rayne auf der Burg und mitten im Geschehen. Annika Dick konnte es wieder einmal schaffen, mich zu überraschen. Ihr historischer Roman konnte mich überzeugen, denn er war vom Schreibstil und der Geschehnisse perfekt. Es war spannend, es gab genug Liebe und es gab ein paar Tränen zu verdrücken.

Die Charaktere waren sehr schön beschrieben und man konnte mit ihnen mit fiebern. Am meisten hatte es mir der Schotte Niall angetan - der Freund von Nicholas. Ich habe ja eine Schwäche für die Schotten und eben Niall war so typisch schottisch! Ich mochte ihn von Anfang an.

Die Bösewichte der Geschichte, Henry Bowley allen voran, waren ebenfalls so richtig böse und grausam dargestellt. Man musste sie und ihre Vorgehensweise regelrecht hassen, denn Henry war von Grund auf böse - sicherlich auch geprägt von seiner Kindheit, denn schon sein Vater war grausam und tyrannisch.
Ein historischer Roman, mit ganz viel Emotionen der auch mal unter die Haut geht!
Ich fühlte mich von Anfang an bis zum Ende sehr gut unterhalten und hoffe eigentlich auf eine Fortsetzung - der Schluss legt dies nah.

Vielen Dank Annika Dick für die Bereitstellung des Leseexemplars und der schönen Leserunde auf Lovelybooks!










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Liebe Grüße Anett.