{Buch Rezension} Unearthly 2 - Heiliges Feuer

rororo Verlag - 01.Oktober 2012 / 400 Seiten / TB 9,99€
Die 16-jährige Clara ist ein Schutzengel, mit übernatürlichen Kräften ausgestattet, dazu ausersehen, Menschen zu retten. Nicht so einfach, wenn man mitten unter ihnen lebt und nicht auffallen darf. Ihre erste Mission, einen Jungen aus dem Feuer zu retten, misslang. Claras Schwäche blieb nicht unentdeckt: Die schwarzen Engel - gefallene Seelen, die die Welt mit Traurigkeit überziehen – wollen Clara auf ihre Seite ziehen. Leider nicht ihr einziges Problem. Denn jemand, der ihr sehr nahesteht, soll in den nächsten Monaten sterben. Clara ahnt: Das Feuer war nur der Anfang.
Unearthly - Heiliges Feuer ist der 2.Band der Trilogie von Cynthia Hand.
Und dieser knüpft auch nahtlos an den Ersten an. Und obwohl ich Band 1 bereits vor einer längeren Zeit gelesen habe, konnte ich mich sofort in den Zweiten wieder hinein finden.

Clara wird nun immer wieder von Träumen und Visionen heim gesucht, sie steht auf einem Friedhof und jemand, den sie liebt ist gestorben. Für Clara steht fest: Es ist Tucker, der gestorben ist, denn er ist in ihren Visionen nie zu sehen.

Das Buch hat mir sofort wieder gefallen, auch wenn mitunter eine sehr melancholische Stimmung verbreitet wird, die der Geschichte einfach geschuldet ist. Aber die Autorin hat es so toll geschrieben, dass man einfach nicht aufhören kann zu lesen.

Weniges begeistert war ich von der Dreiecksgeschichte Clara / Tucker / Christian und ich befürchte auch da von Anfang an Schlimmes und konnte mich so gar nicht mit dem Gedanken anfreunden, dass Clara auch immer mehr sich zu Christian hingezogen fühlt, auch wenn sie mit allen Mitteln dagegen kämpft. Christian war mir zwar sympathischer noch, als in Band 1, aber trotzdem: Tucker ist für mich der eigentliche stille Held der Geschichte und ich wäre ziemlich traurig, bliebe er auf der Strecke.

Außerdem begegnen wir in diesem zweiten Band auch wieder dem schwarzen Engel Samjezza. Und der machte mir das Böse sein auf ihn so richtig schwer. War er in Band 1 noch der ultimative Bösewicht, fand ich ihn am Ende hier sogar recht gut. Aber ich will auch nicht zuviel verraten.
Auch wenn dieses Buch nicht ganz so spannend und witzig war, wie Band 1, sondern eher düster und sehr emotional, so fand ich es doch als gelungene Fortsetzung und hat mir tolle Lesestunden gebracht!






Kommentare:

  1. Hey =)

    Ich kann mich noch genau an die Trilogie erinnern =). Ich bin ein Tucker-Fangirl ^^. Er erinnert mich so an Jacob Black ^^

    LG
    Anja

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    1. Oh ja .... ich war auch Jacob - Fan :)

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Ich freue mich über jeden Kommentar von Euch :)

Liebe Grüße Anett.