{E-Book Rezension} Schnee Elfen Herz - von Sanja Schwarz

Fischer Verlag FJB / 208 Seiten / 7,99€
Der Prinz aus dem Reich der Elfen – märchenhaft schöne Romantasy
Weiß wie Schnee, rot wie Blut: Mitten in der Nacht wird Sira von einer wispernden Stimme in den Wald gelockt. Dort trifft sie auf Turak, den Sohn des Schneeelfenkönigs, in den sie sich Hals über Kopf verliebt. Von ihm erfährt sie, dass sie selbst halb Mensch, halb Elfe ist. Noch ahnt Sira nicht, dass sie die Einzige ist, die Turak vor dem sicheren Tod retten kann, denn im Elfenreich herrscht Krieg. Und Turaks erbittertster Feind hat bereits einen teuflischen Plan geschmiedet.
Anfangs war ich doch skeptisch: Kann man auf knapp 200 Seiten eine wirklich gute Geschichte verpacken? Ja, man kann!

Aufgrund diverser Umstände landet Sira im Elfenreich. Und auch sie verwandelt sich langsam zur Schnee Elfe. Aber warum ist das so? All das erklärt ihr der Elfen Prinz Turak, dem sie natürlich sofort rettungslos verfallen ist - wie auch er ihr.
Und dann schlittert Sira rein in den erbitterten Elfenkrieg zwischen Schnee Elfen und Eis Elfen. Natürlich ist Sira der Schlüssel zu allen und muss auch gleichmal das Kämpfen erlernen.

Das Buch ist toll geschrieben, die Geschichte hat mir super gefallen. Aber aufgrund der Kürze des Buches, fehlen mir so ein paar Sachen. Mehr Tiefe der Charaktere wäre schön gewesen, auch hätte ich gerne mehr erfahren. Klar, man erlebt Sira nicht lange in der Menschenwelt, aber von da, wo sie lebte, weiß man im Grunde so gut wie nichts.
Auch die Liebe zwischen Sira und Turak war eben einfach da - fertig aus. Ich brauche ja kein Liebesgedöns, aber so ein bisschen was wäre ganz gut gewesen, aber dafür haben die Seiten einfach nicht gereicht.

Positiv an der kurzen Geschichte war natürlich, dass es spannend und rasant zu ging, und das vom Anfang bis zum Schluß.
Die Geschichte war wirklich gut und ich hätte gerne mehr als die wenigen Seiten gelesen, wenn ich ein bisschen mehr Tiefe gefunden hätte, denn Potenzial ist auf jeden Fall da. Da hätte die Autorin in ihrem Debütroman gerne mehr aufgreifen können.

Was ich nicht ganz so toll fand, Sira ist nun eigentlich ein ganz einfaches Mädel gewesen, aber dann reift sie zur Super-Über-Elfe. Das war mir dann doch ein bissel to much ...





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Liebe Grüße Anett.