{Rezension} Mein 24. Dezember (Kinderbuch) von Achim Bröger

Arena Verlag / 56 Seiten / 5,00€
Flocki, der kleine Hund, erlebt zum ersten Mal den 24.Dezember. Und er kommt aus dem Staunen nicht heraus: Seltsam, sehr seltsam, wie sich seine Menschenfamilie an diesem besonderen Tag benimmt!
 24. Dezember - Heiligabend. Und ich hole das kleine Büchlein raus und lese meinen Kindern vor.
Und wie immer können sie nicht genug von Flocki bekommen, der kleine zauberhafte Hund, der sein Erstes Weihnachtsfest erlebt und vieles nicht kennt, was da jetzt bei ihm zu Hause passiert.
So wird ein Baum ins Zimmer geschleppt - ja wieso steht denn der jetzt im Zimmer? Ist er für Flocki, damit er nicht raus muss?
Allerhand Dinge geschehen und Flocki will alles erfahren, so wird der Stollen verschleppt, tolle Pakete mit Papier aufgerissen, eine Wurst stibitzt - aber alles was Flocki macht ist falsch, und jeder scheint heute über ihn zu fallen, weil alle nur am rennen sind.

Eine so richtig schöne Geschichte für Kinder - ja für Erwachsene ist sie doch recht einfach geschrieben, aber es handelt sich hierbei ja auch um ein Kinderbuch, das schon die Kleinsten verstehen können.

Eine wunderschöne Vorlesegeschichte, die man den Kindern so herrlich kurz vor der Bescherung erzählen kann - wir lieben sie auf jeden Fall, und das jedes Jahr!


{Rezension} Friesenherzen und Winterzauber von Tanja Janz

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Mira TB / 199 Seiten / E-Book 9,99€
Die Hamburgerin Ellen muss vor ihrem Liebeskummer fliehen. Wie soll die Autorin da bloß für ihr neues Buch in Romantik schwelgen? Auf nach St. Peter Ording. Sofort ist sie verzaubert von den vereisten Salzwiesen, der Weite des Strandes und dem gemütlichsten Teeladen der Welt. Und von einem geheimnisvollen Briefkasten neben dem alten Leuchtturm. Ihm vertraut sie einen Brief mit ihren Gefühlen an. Was sie nie erwartet hätte: Am nächsten Tag erhält sie eine Antwort…


Ja! So stelle ich mir einen Weihnachtsroman vor! Dieser hier hatte einfach alles zu bieten: Eine Brise Liebeskummer, eine tolle Location - St.Peter Ording - einen richtigen Wintertee - den man sogar bestellen kann - und natürlich eine neue Liebe - auch mit einigen Hindernissen.

Ellen reist von Hamburg nach St.Peter Ording, sie soll statt ihrer Kriminalromane nun einen Liebesroman schreiben, und das, wo sie in Sachen Liebe so gar kein Glück zu haben scheint. Denn ihr aktueller Freund Laurits will auf keinen Fall eine engere Beziehung mit ihr, und Ellen wollte so gerne mehr. In St.Peter Ording aber soll alles anders werden. Sie findet in Zimmer über einen bezaubernden Teeladen und in der Inhaberin eine neue Freundin. Sie lernt den tollen Buchhändler Ayk , und den mürrischen Biologen Tim kennen.
Außerdem schreibt sie noch Briefe mit dem mysteriösen Leuchtturmwärter, der ihr so toll schreibt und sie endlich wieder nach vorn blicken mag.

Alles in allem eine richtig schön und romantische Geschichte mit dem richtigen Winterflair und der benötigten Weihnachtsstimmung. Für mich definitiv einer der Besten Winter-/ Weihnachtsromane!



Mich hat das Buch von Tanja Janz neugierig gemacht, denn sie kann so toll schreiben! Die Geschichte war einfach zauberhaft und so werde ich wieder auf ihre Bücher zurück greifen, spätestens im Sommer, als Sommerlektüre, denn da lachen mich schon die Titel und Cover an!



{Rezension} Ein Frühling in Balnodren (3) von Annika Dick

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Kopfkino / 116 Seiten / 1,99€
 Amy Wilkinson kommt aus New York zurück auf die Isle of Skye. Sie hat es geschafft. Ihr eigenes Mode-Label hat einen guten Namen. Bereits mehrere Hollywood-Stars trugen auf der letzten Oscar-Verleihung ihre Kleider. Im Schlepptau hat sie einen der berühmtesten Football-Stars Amerikas. Die beiden werden heiraten, und seine Agentur befand, dass die Hochzeit wegen der größeren Publicity in Amys Heimat, in Balnodren, stattfinden soll. Dort warten schon die Kamerateams auf das berühmte Brautpaar. Ganz Balnodren ist aufgeregt und freut sich auf die Hochzeit des Jahrhunderts. Ganz Balnodren? Nein. Amys Jugendfreund Luke möchte sich am liebsten davor verstecken ...

Zum Inhalt möchte ich gar nicht viel verraten, denn der Klappentext verrät im Grunde schon alles, worum es geht, alles andere sollte der Leser selbst erkunden.
Und es hat mir wieder Spaß gemacht, die kurze Geschichte der Autorin zu lesen - im Grunde sind mir die Geschichten ja viel zu kurz, aber der Kopfkino Verlag ist ja eben als dieser bekannt.
trotzdem fand ich es wieder toll: Eine Rückkehr von Amy nach Sky, dies war schon längst überfällig. Aber was ist aus ihr geworden? Oh nein, da war sie mir so gar nicht mehr sympathisch - aber zum Glück erscheint ja bald wieder die echte Amy, die ich im letzten Band sehr gemocht hatte.

Wieder toll geschrieben, in einem Rutsch konnte man das Buch einfach so weglesen. Und es spielte auf Sky, wie auch die beiden vorigen Bände, ich liebe ja auch die Insel, war selbst dort schon im Urlaub.
Nur wie gesagt, viel zu kurz. Die Autorin kann so toll schreiben und ich liebe ihre Geschichten, egal welches Genre, da könnten diese ruhig länger sein!


 Serie:  Lovely Sky Trilogie
Band 1: Ein Sommer in Balnodren
Band 2: Ein Herbst in Balnodren
Band 3: Ein Frühling in Balnodren

 Alle drei Teile sind auch zusammen im preisgünstigeren Sammelband erhältlich.

Aus der Reihe KOPFKINO IN SPIELFILMLÄNGE, ideal für unterwegszwischendurch oder zum vorlesen:

{Rezension} Winterglücksmomente von Karen Swan

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Goldmann Verlag / 480 Seiten / E-Book 8,99€
Weihnachtszeit in London: Funkelnde Lichter, tanzende Schneeflocken und köstliche Düfte – für viele ist es die schönste Zeit des Jahres. Für Nettie Watson aber ist es die schmerzliche Erinnerung an das glückliche Leben, das sie einmal hatte. Ablenkung verspricht ihr Job bei einer Charity-Veranstaltung. Doch der Abend endet peinlich: Mit einer Panne zieht Nettie alle Blicke auf sich und landet sogar im Internet. Und plötzlich steht ihr Leben kopf – selbst der Popstar Jamie Westlake wird auf sie aufmerksam. Nettie blockt jede Annäherung ab, zu groß ist ihre Angst vor Nähe – doch sie hat ihre Rechnung ohne die Liebe gemacht ...
Dies war eine nette Geschichte - für mich leider nicht mehr.
Zu Beginn plätscherte alles so dahin, man wurde mit Begriffen aus dem Internet regelrecht bombardiert - für etwas ältere Leser, die nicht auf YouTube bewandert sind, wie ich beispielsweise, manchmal nur schwer nachvollziehbar.

Auch die Protagonistin Nettie konnte mich nicht wirklich überzeugen, auch die anderen waren nun nicht so mein Ding, so dass ich erst langsam in Fahrt kam.
Nach dem Ersten Drittel wurde es allerdings spannender und langsam fand ich das Buch und die Geschichte richtig gut. Auch wenn bis fast zum Schluss man vieles nicht ganz verstehen konnte, da die Autorin hier immer nur Anmerkungen machte. So wußte man nicht; was ist denn nun mit Netties Mutter? Wieso tut sie sich so schwer, zu Hause auszuziehen? Und wieso handelt sie so, wie sie handelt, für den Leser wenig nachvollziehbar.  Aber irgendwann wird ja zum Glück alles aufgelöst - aber bitte was soll der Schluss??? Nein, damit konnte ich nun wirklich nicht umgehen und ich kann weder Nettie, noch ihren Vater und schon gar nicht ihre Mutter verstehen. Das hätte die Autorin meinetwegen ruhig anders angehen können - für mich war das gar nicht okay.



Zugegeben, der Roman hatte seine Witzigen Seiten, auch die Liebe kam nicht zu kurz, aber aufgrund mir die Protagonisten nicht so ganz sympathisch waren und ich ihre Handlungen nicht nachvollziehen konnte, konnte mich das Buch auch nicht zu 100% überzeigen.
Es war toll und leicht geschrieben, aber auch Weihnachtsstimmung kam hier nicht auf.



{Rezension} Ein Märchen im Winter von Kate Lord Brown

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Piper Verlag / 496 Seiten / E-Book 8,99€
Seit dem Tod ihres Mannes und der Pfändung ihres Hauses steht Grace vor einem Scherbenhaufen. Bis ihr eines Tages der exzentrische ältere Schriftsteller Fraser Stratton einen Job als Assistentin anbietet. Die junge Frau bezieht für den Winter ein Cottage auf Frasers Anwesen, das von seinem sympathischen Patensohn Jack verwaltet wird. Als ihr eine antike Brosche in die Hände fällt, ahnt Grace noch nicht, dass sie auf ein lang gehütetes Geheimnis gestoßen ist, das die Strattons mit ihrer eigenen Familie verbindet und ihr Leben völlig verändern wird …
Der Einstieg in das Buch fiel mir etwas schwerer, als erwartet. So begann die Geschichte irgendwie mitten in der Geschichte und man fragte sich zuweilen als Leser, ob man doch eventuell den zweiten Teil einer Serie in den Händen hält. Nein, dem war nicht so, aber wieso schreibt die Autorin dann so verwirrend, als müsste der Leser alles schon wissen und man müsste nichts erklären?
Grace sucht sich Arbeit, weil sie diese unbedingt braucht, dann ein Schwenk in die Vergangenheit, wo angedeutet wird, dass ihr Mann gestorben ist, dann wohnt sie plötzlich bei den Eltern und so geht es in einem fort, ohne das Kapitelüberschriften auf eine Zeit hindeuten. Und so ist es dem Leser überlassen, heraus zu finden, wie sich dieses Puzzle zusammen setzt.
Zugegeben, die Geschichte fand ich wirklich schön und spannend, auch wenn ich Grace nicht zu 100% sympathisch fand und manche ihrer Ansichten und Entscheidungen einfach nur zum schreiben fand.
Viel besser hat mir dann doch der alte Lord Stratton gefallen, der zwar total exentrisch, aber ehrlich war. Und noch besser war natürlich sein Patensohn Jack. Klar, es ist eine Liebesgeschichte, und als Leser weiß man doch so ungefähr, wo die Reise am Ende endet, trotzdem fand ich die Geschichte gut und fühlte mich wunderbar unterhalten.



Genau der Richtige Liebesschmöker für kalte Winterabende (mit und ohne Schnee), bei dem man träumend vor sich hin schmachten konnte.


{Rezension} Schneefall und ein ganz normaler Tag von Simon Beckett

rowohlt Verlag / 64 Seiten / E-Book 2,99€
 Ein wunderbar ausgestattetes Bändchen: Zwei weihnachtliche Kriminalgeschichten mit David Hunter. 

Ein ganz normaler TagDetective Chief Superintendent Nichols ist sich ganz sicher: Der Obdachlose war schuld! Er hatte die alte Frau um Geld angebettelt und dann erschlagen. Und das am Heiligabend. Auf Anraten der Pathologin zieht er David Hunter zu Rate. Widerwillig. Als ob er geahnt hätte, dass der ihm das Weihnachtsfest verderben würde … 
SchneefallIn den Schottischen Highlands wird ein Serienmörder gejagt. Dann findet man zwei Leichen im Schnee. Und niemand hört gerne, was der forensische Anthropologe dazu sagt …
Zwei Weihnachtskrimis mit David Hunter.
Zu Beginn gleich soviel: Es handelt sich hierbei um zwei Kurzgeschichten, die wirklich insgesamt nur etwas mehr als 60 Seiten haben und ich denke, es ist wirklich nur was, für eingefleischte David Hunter Fans.
Da ich keins der Bücher kenne, habe ich mich schlau gemacht, und trotzdem waren mir persönlich die beiden Geschichten nichts. Vielleicht habe ich es ja schon mal in einer anderen Rezension gesagt; aber Kurzgeschichten scheinen nicht wirklich mein Ding zu sein - nun sollte ich es in Zukunft wirklich sein lassen.

In jeder dieser Geschichte merke ich zwar, wie gut sie geschrieben ist und selbst auf den paar Seiten wirkt David Hunter auf mich sehr sympathisch, so dass ich wenigstens Lust darauf bekomme habe, die Serienbücher doch mal anzufangen zu lesen.
Allerdings ist der Inhalt der Kurzgeschichten weder recht kriminell, noch sehr weihnachtlich. Ich wurde hier doch etwas enttäuscht.

Allerdings bin ich auch froh, mich hier für die Kindle Version für 2,99€ entschieden zu haben, denn mir erscheint der Preis von 8 € für das Buch dann doch ein wenig überteuert .....





{Rezension} Geheimnis in weiß von J.Jefferson Farjeon

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Klett-Cotta Verlag / 282 Seiten / E-Book 9,99€
An Heiligabend bleibt ein Zug im Schneetreiben in der Nähe des Dorfes Hemmersby stecken. Mehrere Passagiere suchen Zuflucht in einem verlassenen Landhaus. Die Tür ist off en, der Kamin brennt und der Tisch ist zum Tee gedeckt, doch niemand scheint da zu sein. Aufeinander angewiesen, versuchen die Reisenden das Geheimnis des leeren Hauses zu lüften – als ein Mord passiert.

Trotz heftigen Schneefalls hat eine skurrile Ansammlung von Reisenden London am Weihnachtstag pünktlich verlassen. Auf offener Strecke bleibt der Zug jedoch im Schnee stecken. Die Passagiere beschließen daraufhin nach und nach, ihr Abteil zu verlassen und sich zum nächsten Dorf durchzuschlagen. Auf dem Weg stoßen sie auf ein scheinbar verlassenes Cottage – obwohl die Tür offen steht und es hell erleuchtet ist. Doch dies ist nicht das einzige Geheimnis, das das Haus birgt und nur zu einem hohen Preis offenbart. Wenn der Schneesturm schließlich nachlässt, werden vier Personen das Weihnachtsfest nicht überlebt haben. 

Es ist Weihnachten 1937, und durch einen Schneesturm enden mehrere ungleiche Personen in einem Haus, dessen Bewohner spurlos verschwunden sind.
Die große Rätselraterei geht los, wer sind die Bewohner und wo sind sie hin. Es kommt seitenweise zu herrlichen Dialogen der sehr verschiedenen Protagonisten, manchmal etwas anstrengend, manchmal sehr lustig. Man merkt der Sprache an, dass das Buch bereits 1937 geschrieben wurde ( jetzt erstmalig in deutsch übersetzt), aber damit hatte ich persönlich jetzt keine Schwierigkeiten.

Gerade im letzten Teil des Buches wird es richtig spannend und man kommt langsam zu dem Familiengeheimnis, welches hier aufgedeckt wird. Und am Ende hat man doch noch ein kleines beschauliches Weihnachtsfest.

Ein feiner Krimi, passend in die Adventszeit und zum Weihnachtsfest, der auch überrascht.



Vielen Dank an den Klett-Cotta Verlag und Netgally für das Rezensionsexemplar!

{Rezenson} Seelenlos, Fluch der Rauhnächte - von Janine Wilk

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Planet! - Thienemann Esslinger Verlag/ 368 Seiten / E-Book 11,99€

Nebel wabert über die Grabsteine des Greyfriars Graveyard und außer Lucy hält sich zu dieser nachtschlafenden Zeit niemand mehr auf dem Friedhof auf – eigentlich nichts Besonderes, schließlich wohnt sie hier. Auch an die Geistererscheinungen, die jeden ihrer Schritte zu beobachten scheinen, hat sie sich längst gewöhnt. Als sich jedoch merkwürdige Geistervorfälle häufen und sogar Besucher attackiert werden, wird es selbst Lucy mulmig zumute. Irgendetwas oder irgendjemand scheint auf dem Friedhof sein Unwesen zu treiben. Zusammen mit ihrer besten Freundin Amelia folgt Lucy einer unheimlichen Spur, und was sie dabei herausfinden, lässt ihnen das Blut in den Adern gefrieren …


Lucy lebt mit ihrem Vater, dem Friedhofswärter, auf dem Friedhof in Edinburgh. Sie sieht seit frühester Kindheit Geister, aber das erzählt sie niemanden. Nur ihre beste Freundin weiß darüber Bescheid und diese ist besessen davon, Geister aufzuspüren. Doch Lucy weiß, nicht alle Geister sind gut, es gibt auch solche, die sie zu verfolgen scheinen. Und jetzt, in den Zeiten der Rauhnächte scheint es immer schlimmer zu werden und Lucy muss aufdecken, weshalb, nur so soll sie wieder in Frieden leben können.

Es ist eine tolle Geschichte, mit ein bisschen Grusel und sicherlich sehr spannend für Leser ab 10 Jahren. Für mich jetzt nicht ganz so sehr, aber meine 12jährige Tochter fand das Buch sehr gut und super spannend. Lucy ist ein ganz normaler Teenager, die nicht auffallen mag und versucht, ihr Leben ohne die geliebte Mutter weiter zu leben.
Die Autorin hat das alles recht glaubhaft erzählen können und auch die Orte rund um den Schauplatz fand ich richtig gut. Da ich selbst schon einmal in Edinburgh war, fühlte ich mich gleich wieder dahin versetzt.


Eine wunderschöne Gruselgeschichte für Leser ab 10 Jahren.
Toll geschrieben und die Charaktere waren sehr sympathisch.


Vielen Dank an Thienemann Esslinger Verlag und Netgally für das Rezensionsexemplar!


{Rezension} Böser Samstag (6) von Nicci French

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Bertelsmann Verlag / 480 Seiten / 14,99€
Frieda Klein kann nach den Aufregungen der Vergangenheit endlich aufatmen, glaubt sie, und sich Patienten, Freunden und Hobbys zuwenden. Doch schon bald holt eine offene Schuld sie ein – und wider Willen wird sie in den Fall Hannah Docherty verwickelt. Diese soll im Mai 2001 ihre Familie ermordet haben. Seitdem fristet sie ihr Leben, Medikamenten und Misshandlungen ausgesetzt, in einer psychiatrischen Klinik. Schon bald ist Frieda von Hannahs Unschuld überzeugt und setzt alles daran, den Fall neu aufzurollen ... Doch sie hat noch andere Sorgen – Dean Reeve, ihr Feind, aber gleichzeitig auch obskurer Beschützer, ist anscheinend wieder aufgetaucht. Ein packender Thriller um die langen Schatten der Vergangenheit.


Es geht in die nächste Runde mit Dr. Frieda Klein und ich war wieder sehr gespannt auf das neue Buch. Und was soll ich sagen, auch diesmal wurde ich nicht enttäuscht, ich habe das Buch geöffnet und konnte es kaum wieder aus der Hand legen, ich hab es regelrecht verschlungen.

Es taucht der Unbekannte aus dem letzten Band auf und fordert Friedas Mitarbeit, da er dafür ihr einen Gefallen getan hat. Und so begutachtet Frieda eine junge Frau in einer Psychiatrie, und lässt sich nach und nach in den alten Fall von ihr ziehen, in dem die junge Frau ihre Familie ermordet haben soll.
Frieda ermittelt wieder unkonventionell wie immer, auch wenn ihr ihr Lieblingsermittler Karlsson diesmal nicht helfen kann. So bekommt sie jedoch Yvette Long an die Seite gestellt, die davon überhaupt nicht begeistert ist, aber der Leser endlich mal mehr über sie lesen kann.

Auch dieser 6. Band ist wieder ein ruhiger Thriller, der aber auf jeden Fall wieder überzeugt, denn als Leser tappt man bis zum Schluss im Dunkeln und am Ende ist man traurig, dass der nächste Band noch nicht erschienen ist.

Außerdem finde ich immer wieder die Beschreibungen der Orte in und um London total schön. So wähnt man sich regelrecht mitten in London und mitten in der Geschichte.
Bitte schnell mehr davon!


Authentische Charaktere, die der Geschichte eine wirkliche Tiefe geben. Ein guter Fall, wo auch der Leser kaum entschlüsseln kann, wohin die Reise geht.
Diese Serie zählt definitiv zu meinen absoluten Highlights!


Vielen Dank an den Bertelsmann Verlag für das Rezensionsexemplar!