Was in der Tiefe lauert – T. Kingfisher

Ani

 

CrossCult Verlag - 14.Oktober 2026
978-3986668341
Gebundenes Buch - 208 Seiten - 20,00€
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Alex Easton ist zurück! Und diesmal geht es nach Amerika, in ein stillgelegtes Kohlebergwerk, in dem es alles andere als mit rechten Dingen zugeht.

Mit Was in der Tiefe lauert ist bereits der dritte Band der Reihe um Alex Easton erschienen. Nach Was die Toten bewegt und Was die Nacht verschweigt erwartet uns ein neues Abenteuer mit dem Eidsoldaten, auf das dieser eigentlich so gar keine Lust hat.

Doch als Dr. Denton, ein befreundeter Arzt, um Hilfe ruft, überlegt Alex nicht lange und folgt dem Hilferuf nach Amerika. Genauer gesagt nach West Virginia, in ein stillgelegtes Kohlebergwerk, in dem Dr. Dentons Cousin vermisst wird. Und natürlich geht es dort nicht mit rechten Dingen zu.

Schon die ersten beiden Bände der Reihe haben mich schwer begeistert und auch dieser dritte Band konnte mich wieder vollkommen überzeugen. Ich mag die Figuren einfach alle und liebe den zarten Horror, den T. Kingfisher in ihre Geschichten einfließen lässt. Es ist eine skurrile, abgefahrene Geschichte, die uns die Autorin hier wieder erzählt, und ich habe sie von der ersten bis zur letzten Seite geliebt.


Auch der Humor kommt nicht zu kurz. Wie schon in den beiden vorherigen Büchern ist es vor allem dieser trockene Humor, der die Geschichte für mich so besonders macht und die Handlung immer wieder herrlich auflockert. Ich musste beim Lesen so manches Mal schmunzeln.

Interessant fand ich auch die Einblicke in die Arbeit unter Tage. Was die Menschen dort leisten müssen, ist schon beeindruckend. Und wenn die Protagonisten dann durch enge, tiefe Gänge kriechen, wird mir beim Lesen fast selbst die Luft knapp. Was sie schließlich in dem Kohlebergwerk entdecken, setzt dem Ganzen noch die Krone auf.

Natürlich sollte man bei einem Buch mit gerade einmal 200 Seiten keine tiefgründige Geschichte erwarten. Aber das muss es für mich auch gar nicht sein. Ich habe eine total gute, skurrile Geschichte bekommen, die mich von Anfang bis Ende bestens unterhalten und mir unglaublich viel Spaß beim Lesen gemacht hat.

Alex und Angus habe ich seit dem letzten Abenteuer schon sehr vermisst. Umso schöner war es, die beiden endlich wieder auf einer neuen, ziemlich ungewöhnlichen Reise begleiten zu dürfen.

Für mich ist auch dieser dritte Band wieder ein echtes Lesevergnügen. Wer die ersten beiden Bücher mochte, wird sich hier ebenfalls sehr wohlfühlen. Und ich hoffe sehr, dass ich nicht allzu lange auf das nächste Abenteuer mit Alex Easton warten muss!


Anett

Weitere Links im Blog:

Was die Toten bewegt

Was die Nacht verschweigt

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