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| Eichborn Verlag - 31. Januar 2025 978-3847901822 Gebundenes Buch - 384 Seiten - 24,00€ - Anzeige / Rezensionsexemplar - |
Ein literarischer Krimi in der New Yorker Theaterszene
Ein Buch über eine Theaterkritikerin – geschrieben von einer Theaterkritikerin.
Alexis Soloski, selbst Kritikerin bei der New York Times, wählt für ihr Romandebüt ausgerechnet dieses Milieu. Und man spürt auf jeder Seite, dass sie weiß, wovon sie schreibt. Die New Yorker Theaterszene wirkt lebendig, detailreich und authentisch – nie aufgesetzt, sondern selbstverständlich erzählt.
Ihre Protagonistin Vivian Perry ist 32, Single und berüchtigt für ihre gnadenlosen Verrisse. Gefühlt stets mit einem Drink in der Hand, chronisch übermüdet und mit einer gehörigen Portion Snobismus bewegt sie sich durch ihr Leben. Sie wirkt unnahbar, beinahe gefühllos – und vielleicht ist genau das ihr Schutzmechanismus.
„Gefühllosigkeit. Das ist inzwischen mehr oder minder mein Markenkern. Auch mein Modus Vivendi. Und doch hoffe ich jede Nacht, dass sich der Hebel umlegt, ich sehne mich nach dieser mimetischen Umarmung, nach dem Rausch echter Gefühle. Ich halte den Blick auf die Bühne gerichtet. Ich schaue und schaue und schaue. Aber nur im Dunkeln. Wo mich niemand sonst sehen kann.“
(S. 134 Hier im Dunkeln – Vivians Gedanken)







