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| Piper Verlag - 02.April 2026 978-3743219502 Paperback - 400 Seiten - 18,00€ - Anzeige / Rezensionsexemplar - |
Schon der Klappentext von Soul of Shadow von Emma Noyes hat mich sofort gepackt: Highschool-Setting, ein düsteres Geheimnis und nordische Mythologie – eine Kombination, die man viel zu selten findet.
Charlie Hudson steht kurz vor ihrem Abschluss und versucht eigentlich nur, dieses letzte Schuljahr irgendwie zu überstehen. Seit dem Tod ihrer Zwillingsschwester fühlt sich ihr Leben nicht mehr vollständig an. Doch als plötzlich Schüler verschwinden und ein geheimnisvoller neuer Mitschüler auftaucht, wird schnell klar: Dieses Jahr wird alles – nur nicht gewöhnlich.
Elias übt eine seltsame Anziehung auf Charlie aus. Etwas an ihm ist anders, faszinierend und gleichzeitig beunruhigend. Ihre Neugier treibt sie dazu, ihm zu folgen – und damit öffnet sich eine Tür zu einer Welt, die sie sich niemals hätte vorstellen können. Eine Welt voller Geheimnisse, Gefahren und Dinge, die eigentlich gar nicht existieren dürften.
Besonders begeistert hat mich das Worldbuilding. Die Einbindung nordischer Mythologie, vor allem die Interpretation von Asgard, wirkt frisch und spannend. Es ist genau diese Atmosphäre, die die Geschichte trägt und mich immer wieder neugierig weiterlesen ließ.
Und trotzdem: Ich war zwiegespalten.
Charlie ist eine Figur, die mich nicht immer überzeugen konnte. Manche ihrer Entscheidungen haben mich innehalten lassen – manchmal auch den Kopf schütteln. Gleichzeitig weiß ich, dass genau diese Momente die Handlung vorantreiben und die Geschichte formen. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich nicht mehr ganz zur klassischen Young-Adult-Zielgruppe gehöre – und dennoch zieht mich dieses Genre immer wieder in seinen Bann.
Elias hingegen bleibt lange greifbar und doch rätselhaft. Gerade das macht ihn spannend, auch wenn ich mir manchmal mehr Tiefe gewünscht hätte. Ich habe das Gefühl, dass hier noch viel Potenzial schlummert, das sich erst in den Folgebänden entfalten wird.
Was mich jedoch wirklich gepackt hat: die unerwarteten Wendungen. Immer wieder gab es Entwicklungen, die ich so nicht kommen sah – und genau das hat mich überrascht und begeistert.
Am Ende bleibe ich mit gemischten Gefühlen zurück… aber auch mit echter Neugier. Denn trotz aller Zweifel hat mich die Geschichte gefesselt – und ich möchte wissen, wie es weitergeht. „Heart of Mischief“ steht für mich definitiv auf der Leseliste.
Anett

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