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| Verlag Schreiber & Leser - 10.März 2026 978-3965822276 Gebundenes Buch - 208 Seiten - 32,80€ - Anzeige / Rezensionsexemplar - |
Krassinsky
hat den Roman „Das Lied der Arktis“ von Bérengère Cournut adaptiert. Ich habe den Roman nicht gelesen und kann auch keinen Vergleich dazu erstellen. Was ich sagen kann, dass Krassinsky hier einen Comic geschaffen hat, der mich von Anfang an fasziniert hat. Das Leben der Inuit, mit all seinen Mythen und Traditionen, ohne es schön zu reden.
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| Das Lied der Arktis - Schreiber & Leser |
Uqsuralik wird von ihrer Familie getrennt und muss sich erst einmal allein durch schlagen. Aber sie findet einen neuen Clan, der sie aufnimmt. Denn allein in der Arktis ist man so gut wie verloren. Jedoch gibt es in diesem Clan einen Alten Anführer, der sie immer wieder schikaniert. Und als sie einen weiteren Schicksalsschlag erleidet, geht sie wieder weg.
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| Das Lied der Arktis - Schreiber & Leser |
Immer wieder fließen die Bräuche der Inuit in die Geschichte mit ein, ebenso auf ihre Mythen und Geister – das fand ich sehr faszinierend. Aber auch Uqsuralik als Protagonistin war mir sehr ans Herz gewachsen. Und obwohl sie Hunger und manch andere Entbehrungen kennen lernt, ist sie weiter optimistisch, lernt aber auch Liebe und Erfüllung kennen. All das ohne zu romantisieren, es bleibt regelrecht nüchtern, und doch hat es mich sehr gerührt.
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Für mich war der Comic ein wahres Erlebnis, mich hat er fasziniert und am Ende auch etwas staunend zurück gelassen. Das man Uqsuralik bis zum Tod begleitet, fand ich so gut. Und auch die Geschichte um ihren Tod, für die Inuit gehört der Tod einfach dazu, es ist ein ganz natürliches Ende. Ich fand das Ende des Comics sehr gelungen.
Für mich ist „Das Lied der Arktis“ definitiv ein Highlight in diesem Jahr!
Anett




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