{Hörbuch Rezension} Die Totenleserin von Ariana Franklin

Ani
Der Hörverlag / 6 CD Lesung / 11,50€
Cambridge 1170. Ein kleiner Junge wird tot aufgefunden, angeblich von den Juden gekreuzigt. Als drei weitere Kinder sterben, droht ein Aufruhr. Heinrich II., König von England, muss den wahren Mörder finden und sendet nach einem Totenarzt. Keiner ahnt, dass es sich dabei um eine junge Frau handelt, die Beste ihres Fachs.
An der berühmten Hochschule von Salerno ist Adelia eine der wenigen Medizinerinnen ihrer Zeit. Doch im kalten England muss sie ihre wahre Identität verbergen, um als Frau überhaupt ermitteln zu können. Die Stadtväter versuchen eine Aufklärung der Morde zu vereiteln; das nahe gelegene Kloster ist nur an dem schwunghaften Reliquienhandel mit den Gebeinen des Jungen interessiert, und auch Sir Rowley, der Steuereintreiber des Königs, scheint verdächtige Ziele zu verfolgen. Zugleich weckt er in Adelia Gefühle, die sie verwirren. Wem kann sie vertrauen?
Immer wieder musste ich überlegen, aber ja, das Buch spilet Anfang des 12. Jahrhunderts. Und dann gibt es da eine Frau, die Obduktionen durchführt, emanzipiert und frech ist. Eigentlich passt das nicht wirklich und ich kann mir nicht vorstellen, dass es so etwas in England 1170 gegeben haben sollte. Im Grunde sollte diese Geschichte doch mal locker 700 Jahre später spielen, aber okay, nehmen wir das mal als gegeben.
Da werden in Campridge Kinder getötet, und die Juden sollen es gewesen sein. Der König von England glaubt nicht so recht daran, und da ihm seine Juden nun kein Geld mehr erwirtschaften, will er die Morde aufgeklärt wissen. So reist Adelia aus Italien an und beginnt zu ermittlen.

Aber trotzdem fühlte ich mich gut unterhalten, der Krimi war spannend und die Sprecherin Beate Himmelschoß hat mir gut dazu gefallen. Lange hat man auch als Hörer nicht gewußt, wer am Ende der Mörder war, das finde ich in einem Krimi immer gut und da hier immer mal wieder neue Fährten gelegt wurden und es die eine und andere Wendung gab, fand ich es auch sehr spannend.
Guter Krimi, nicht zu anspruchsvoll, wenn auch in meinen Augen nicht wirklich in das vorgegebene Jahr passend.





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Liebe Grüße Anett.