{Rezension} Ein Märchen im Winter von Kate Lord Brown

Ani
Piper Verlag / 496 Seiten / E-Book 8,99€
Seit dem Tod ihres Mannes und der Pfändung ihres Hauses steht Grace vor einem Scherbenhaufen. Bis ihr eines Tages der exzentrische ältere Schriftsteller Fraser Stratton einen Job als Assistentin anbietet. Die junge Frau bezieht für den Winter ein Cottage auf Frasers Anwesen, das von seinem sympathischen Patensohn Jack verwaltet wird. Als ihr eine antike Brosche in die Hände fällt, ahnt Grace noch nicht, dass sie auf ein lang gehütetes Geheimnis gestoßen ist, das die Strattons mit ihrer eigenen Familie verbindet und ihr Leben völlig verändern wird …
Der Einstieg in das Buch fiel mir etwas schwerer, als erwartet. So begann die Geschichte irgendwie mitten in der Geschichte und man fragte sich zuweilen als Leser, ob man doch eventuell den zweiten Teil einer Serie in den Händen hält. Nein, dem war nicht so, aber wieso schreibt die Autorin dann so verwirrend, als müsste der Leser alles schon wissen und man müsste nichts erklären?
Grace sucht sich Arbeit, weil sie diese unbedingt braucht, dann ein Schwenk in die Vergangenheit, wo angedeutet wird, dass ihr Mann gestorben ist, dann wohnt sie plötzlich bei den Eltern und so geht es in einem fort, ohne das Kapitelüberschriften auf eine Zeit hindeuten. Und so ist es dem Leser überlassen, heraus zu finden, wie sich dieses Puzzle zusammen setzt.
Zugegeben, die Geschichte fand ich wirklich schön und spannend, auch wenn ich Grace nicht zu 100% sympathisch fand und manche ihrer Ansichten und Entscheidungen einfach nur zum schreiben fand.
Viel besser hat mir dann doch der alte Lord Stratton gefallen, der zwar total exentrisch, aber ehrlich war. Und noch besser war natürlich sein Patensohn Jack. Klar, es ist eine Liebesgeschichte, und als Leser weiß man doch so ungefähr, wo die Reise am Ende endet, trotzdem fand ich die Geschichte gut und fühlte mich wunderbar unterhalten.



Genau der Richtige Liebesschmöker für kalte Winterabende (mit und ohne Schnee), bei dem man träumend vor sich hin schmachten konnte.


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Liebe Grüße Anett.