{Rezension} Das Geheimnis von Chaleran Castle - Elaine Winter


beHEARTBEAT by Bastei Entertainment | (01.04.2017) | 264 Seiten |  E-Book 6,99€

Klappentext zum Buch
Eine Burg voller Geheimnisse. Ein schottischer Clan. Eine dramatische Familientragödie. Ein spanischer Obsthof um 1900: Als ein äußerst attraktiver und zuvorkommender Schotte Zitronenbäume kaufen will, verliebt sich Sofia, die Tochter des Obstbauern, mit Haut und Haaren in ihn. Sie muss jedoch gegen ihre Gefühle kämpfen, denn ein Zusammensein ist ausgeschlossenen. Logan ist bereits verlobt und wird nach seiner Rückkehr in die Heimat heiraten. Doch dann sorgt eine Mondscheinnacht für weitreichende Konsequenzen ... Schottland, 2016: Reisejournalistin Felicia ist begeistert, als sie für ein Magazin einen Bericht über Schottland schreiben soll. Sie liebt die raue Natur dort und zur Isle of Skye spürt sie sofort eine tiefe Verbundenheit. Doch als Amelia Chaleran, die Besitzerin ihrer Unterkunft, ihr für die Recherche eine Holzschatulle mit Briefen und Tagebuchaufzeichnungen ihrer Vorfahren anvertraut, stößt Felicia auf eine schmerzliche Familientragödie, die sie zutiefst schockiert.

Meine Meinung zum Buch
Gleich am Anfang des Buches wird es ganz schön aufregend, denn der Leser wird gleich erst einmal mit der Entführung eines kleinen Mädchens konfrontiert. 
Als nächstes lernen wir die erwachsene Felicia kennen, die in einer großen Familie als Adoptivkind groß geworden ist. Sie schreibt für ein Reisemagazin und soll dafür nach Schottland auf die Insel Skye reisen. Dort übernachtet sie im Castle Chaleran und lernt die Familie der Burg kennen. Von Anfang an wird sie gut aufgenommen und kommt auch im Dorf mit den Bewohnern sehr gut klar.
Außerdem lernt sie den mürrischen Gärtner Scott kennen, dem sie aber anfangs aus dem Weg geht, da er eindeutig nicht an ihrer Gegenwart interessiert ist.  Bis sie einen gemeinsamen Ausflug nach Edinburgh machen. Da kommen sie sich näher, aber Scott kämpft mit seiner Vergangenheit und Felicia geht bald zurück nach Deutschland.
 
Im zweiten Strang der Geschichte geht es um die Familiengeschichte der Familie Chaleran, um Logan, und spielt um 1920. Logan ist in Spanien und lernt dort die Bauerntochter Sofia kennen und lieben. Doch Logan ist in Schottland bereits mit einer anderen Frau verlobt. 
Sofia, die nicht an Märchen glaubt, glaubt auch nicht daran, dass Logan sie nachholen wird.
 Die Story.
Ist auf jeden Fall wunderschön erzählt und lässt sich mühelos und schnell lesen. Die Seiten flogen nur so dahin. Allerdings ist die Geschichte auch sehr vorherrsehbar und in der Mitte des Buches wußte ich im Grunde Bescheid, wohin die Geschichte gehen sollte. 
Mir hat aber auch besonders die schottische Location gefallen, an dem die Geschichte spielt. Da ich selbst auch schon in Schottland und auf Skye war, konnte ich vieles gut nachvollziehen. Auch auf mich wirkte damals vieles regelrecht magisch. Und so bekam ich auch wieder ein bisschen Fernweh nach Schottland.

Die Protagonisten.
Felicia war eine junge Frau, die im Grunde im Leben angekommen ist. Aber wenn man sie genauer betrachtet, sieht man, wie traurig sie ist, ihre richtigem Eltern nicht zu kennen. Sie ist voller Selbstzweifel und lässt kaum mal jemanden näher an sich heran. Was aufgrund ihrer Geschichte voll und ganz nach vollziehbar ist.
Die Chalerans sind allesamt sympathisch, egal ob im heute oder in der Vergangenheit.
Und dann gibt es noch den mürrischen Scott. Und auch wenn er anfangs alles andere als sympathisch rüber kam, mochte ich ihn von Anfang an. Seine ruhige Art tat der Geschichte gut.

Mein Fazit zum Buch
Das Geheimnis von Chaleran Castle ist eine kleine und feine Familiengeschichte, die allerdings sehr vorhersehbar ist, aber sehr schön geschrieben mit sympathischen Protagonisten. Ich mag solche Geschichten, aber bisschen mehr Spannung hätte mir mehr gefallen.

Vielen Dank an den beHEARTBEAT Verlag & NetGally, de mir das E-Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung stellten.

Kommentare:

  1. Sehr schöne Rezi und ich liebe solche Familiengeschichten. Mich stört es oft gar nicht wenn eine Geschichte schon sehr zeitig vorhersehbar ist, ich finde es kommt immer darauf an wie sie erzählt wird. Ganz liebe Grüße :)

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Liebe Grüße Anett.