{Rezension} Die Schule der Nacht - Ravenwood 1 von Mia James

Goldmann Verlag / 608 Seiten / 12,99€ Taschenbuch
April Dunne ist gar nicht begeistert von Ravenwood, ihrer neuen Schule im Londoner Bezirk Highgate. Der einzige Lichtblick: der attraktive, aber unnahbare Gabriel Swift. Als April am Abend ihres ersten Schultags von einem mysteriösen Wesen attackiert wird, ist es Gabriel, der sie rettet. Doch eine Mitschülerin hat nicht so viel Glück – hatte Gabriel am Ende etwas mit der Sache zu tun? Dann wird Aprils Vater, der an einem Buch über den legendären Highgate-Vampir arbeitete, durch einen Biss in den Hals ermordet, und April ahnt: Vampire gibt es wirklich. Und sie selbst könnte ihr nächstes Opfer sein…






April Dunne zieht mit ihren Eltern von Schottland nach London und ist davon wenig begeistert! Sie muss ihre Schule und Freunde verlassen und hat so gar keine Lust auf eine neue Schule. Noch dazu hat ihre Mutter sie in Ravenwood angemeldet - eine Schule für Kinder die besonders gebildet und intelligent sind.
Kurze Zeit später wird ein Mord verübt, direkt in Aprils Nähe, auf einem Friedhof. Nur ganz knapp entkommt sie selbst dem Mörder, als sie von ihrem Mitschüler Gabriel Swift gerettet wird.
Immer wieder wird sie damit konfrontiert, dass es Vampire geben soll, aber April hält das für Spinnereien und kann darüber nur lachen.
Aber sind das wirklich nur Spinnereien? Oder ist doch mehr an den Geschichten?

Die Geschichte ist eigentlich wirklich gut und lässt sich auch super lesen.
Aber dann kommt schon ein - für mich - großes Manko: Ich konnte mit April einfach nicht viel anfangen. Sie ist oft einfach nur naiv und fast immer total kindisch. Sie stößt im Grunde alle Leute vor den Kopf, die ihr eigentlich helfen wollen. Immer wieder entschuldigt sie sich zwar, aber mir kam es so vor, als würde man da nur im Kreis laufen und alles beginnt wieder von vorn. Gerade zum letzten Teil hin ging mir das ziemlich gegen den Strich und sie wurde immer kindischer.

Dann gab es, gerade zum Ende hin, als sich einiges versuchte aufzuklären, doch so einige Logikfehler. Das machte die Geschichte dann auch nicht gerade besser und ich war nur enttäuscht. Hatte ich mir doch etwas mehr vorgestellt. Oftmals zog sich alles ziemlich in die Länge und da hätte man locker ein paar Seiten kürzen können, ohne dass es der Geschichte viel ausgemacht hätte.

Spannender Vampirroman, mit Logikfehlern und (für mich) nicht so gute Protagonistin. Trotzdem war die Geschichte gut - und vielleicht versuche ich mich doch noch an Teil 2.











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Liebe Grüße Anett.